Impotenz ist ein gutes Gesprächsthema unter Männern. Da sind die, welche es als ein unvermeidliches Ende ihrer sexuellen Funktionen sehen, während es auch andere gibt die optimistisch sind und meinen, dass es sicher eine Heilung gäbe. Dabei sind die meisten Männer sich nicht einmal bewusst, dass die beste Behandlung für Impotenz diejenige ist, welche die Grundursache ins Visier nimmt.

Erst einmal gibt es eine Vielzahl bekannter physischer Ursachen welche zu diesem Problem beitragen aber außerdem gibt es viele von den Männern oft ignorierte psychologische Ursachen. Es ist keine Frage, dass viele der psychologischen Ursachen sehr viel ernster sind als die Physiologischen. Im Gegensatz zu physiologischer Impotenz schlägt die Psychologische Variante oft plötzlich zu. Obgleich man behauptet, dass nur ein Zehntel all Impotenzfälle auf psychologischen Kausalitäten beruhen, müssen auch diese hier Beachtung finden.

Einiger der üblichsten psychologischen Faktoren oder Ursachen seien hier aufgelistet:

  1. Niedrige Selbstwertschätzung
  2. Depressionen und Angstgefühle
  3. Stress
  4. Langeweile und Ermüdungsanfälligkeit
  5. Probleme in der Ehe
  6. Ungelöste homosexuelle Gefühle

Im Fall der niedrigen Selbstwertschätzung und besonders falls der Mann schon eine frühere Erfahrung einer ED gemacht hat, kann es gut vorkommen dass er nun glaubt unwert oder einer Erektion unfähig zu sein. Das führt dann zu pessimistischen Gefühlen so dass der Mann immerwährend der Meinung ist, nun sexuell unfähig zu sein.

Wussten Sie, dass Stress und Angstgefühle noch dazu chemische Substanzen namens Catecholamine im Körper auslösen? Adrenalin als die Reaktion auf eine Flucht oder einen Kampf ausgelöst ist ein bekanntes Beispiel. Unter enormen Stress pumpt ein Mann größere Mengen dieser Catecholamine. Hier ist der einzige Nachteil, diese Substanzen hindern ihn daran eine Erektion zu bekommen.

Bei klinischen Depressionen die auch zu Erektionsproblemen führen können weil das Einnehmen von Antidepressionsmedikamenten als einer Nebenerscheinung zu Impotenz führen kann ist es ähnlich.

Außerdem vermindert das Gefühl der Langenweile und Ermüdungsanfälligkeit die Energiequellen die zu sexuellen Aktivitäten notwendig sind. Dann sieht es so aus als hätte der Mann Schwierigkeiten warm zu werden oder als wäre er sexuell apathisch weil er sich dauernd schwach und energielos fühlt.

Ein Problem kann es auch sein, wenn der männliche Partner seiner Frau gegenüber negative Gefühle hegt. Böse auf den Partner zu sein schwört bittere Gefühle herauf die dann den Mann hindern, jemals sexuelle Gedanken zu hegen. Ohne sexuelle Phantasien und der Intimität sexuell tätig zu werden, wird der Mann niemals zu einer Erektion fähig sein.

Auch die Gegenwart von ungelösten Gefühlen kann einer Erektion im Wege stehen. Ein Mann der an seiner wahren Sexualität zweifelt wird garantiert Schwierigkeiten haben. Es kann sogar sein, dass es ihn abstößt mit einer Frau im Bett zu sein. Das führt dann zu Schuldgefühlen und macht ihm ein erfolgreiches sexuelles Erlebnis unmöglich.

Aus diesem Grunde muss man zuerst die Grundursachen aufs Korn nehmen, um dann die psychologischen Impotenzursachen zu behandeln. Obwohl beide, die psychologische und physiologische Impotenzen fast die gleichen Behandlungsalternativen teilen, ist die psychologische Behandlungsalternative am besten für die Behandlung von auf psychologisch basierten Impotenzfällen geeignet. Im Fall von Depressionen muss der Mann eine Möglichkeit haben, sein Depression umzuleiten. Er muss Sex gegenüber eine positive Einstellung haben. Außerdem muss Stress und Verärgerung vermieden werden damit dann für Sex genügend Energie übrig bleibt. Gewinnen Sie die Intimität zurück, liebkosen, Vorspiel und die Eheberatung spielen eine grosse Rolle. Nun noch zum Schluss: Fühlen Sie sich wie ein Mann, oder besser gesagt, sein Sie ein Mann! Wenn Sie diese Ratschläge befolgen haben Sie ausgezeichnete Chancen sich eines befriedigenden Sexual- und Liebeslebens zu erfreuen.